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KI-Bild: Aufrüsseln, bitte

Als Reaktion auf die "Aufrunden bitte!"-Aufkleber hatte Jakob in diesem Kommentar ein KI-Bild verlinkt, das ich auch hier unten in den Beitrag eingebunden habe. Der Haltbarkeit von irgendwelchen Cloud-Diensten traue ich nämlich nicht und bevor es für immer verschwunden ist, rette ich es lieber …

Der virtuelle "Aufrüsseln, bitte"-Aufkleber ist natürlich sehr süß und würde auch viel besser zum Thema Elefanten passen – aber wie Kommentator "bli" schon richtig vermutet hat: Verstehen das die Kunden?

Und noch mehr: Ist der Aufwand, solche Aufkleber produzieren zu lassen, die paar Cent wert, die da als Spende im Laufe der Zeit zusammenkommen? Da kann ich besser die Summe, die ich für den Druck der Aufkleber bezahlen müsste, direkt an den REA e.V. überweisen, das ist vermutlich um ein Vielfaches sinnvoller …

Aber das Bild ist trotzdem niedlich. :-)


Dynamische Einkaufsliste

Zwei Jungs im frühen Teeny-Alter waren einkaufen und hatten eine kleine Einkaufsliste dabei. Sie brauchten etwas Hilfe und hatten mich angesprochen. Kein Problem, dafür bin ich ja da.

Der Schrift nach hatten sie die Liste nicht selber geschrieben. Die einzelnen Posten legten sie recht dynamisch aus und auch ich konnte nicht hellsehen, so dass sich ein Fragezeichen an das nächste reihte.

Beispiel 1:

"Sellerie" stand auf der Liste. Die beiden waren etwas ratlos und auch meine Frage, ob Knollen- oder Staudensellerie konnten sie nicht beantworten. (Es hätte ja im Zweifel sogar noch welcher aus der Konserve sein können, aber der ist nun eher ein gar nicht so gängiger Artikel.) Ob Knollen oder Stangen wussten sie nicht und haben sich dann spontan für den abgepackten Staudensellerie entschieden. 50:50-Chance auf einen Treffer.

Beispiel 2:

"Parmesan" stand auf dem Zettel. Da gab es wieder die Frage, ob am Stück oder gerieben. Letzterer ist bei uns sehr viel gängiger. Während wir noch rätselten zeigte der größere der beiden auf den geriebenen Edamer weiter oben im Regal: "Da, pack den ein."
Ich erklärte noch, dass das aber kein Parmesan ist, aber er zuckte nur mit den Schultern. "Ist egal." Na, denn …

Auch bei anderen Artikeln war die Liste eher eine grobe Orientierungshilfe, so dass ich kaum weiterhelfen konnte.

Dann sollten sie noch "frischen Basilikum" mitbringen. Ich drückte ihnen einen der Kräutertöpfe in die Hand und lachte: "Das war mal einfach und zum Glück auch eindeutig."

Sie haben den Basilikum letztendlich gekauft, aber nach all dem "egal, passt schon so" war es wirklich erstaunlich dass die Jungs dreimal von mir wissen wollten, ob das auch wirklich, wirklich Basilikum sei. Tzz …

Um im Trend zu bleiben hätten sie einen Topf Petersilie mitnehmen sollen. :-P

Ein leeres Erdbeerglas

Die großen Einmachgläser mit getrockneten Erdbeeren von Frudist (hier im Bild zu sehen), haben nicht nur das Potential für Scherben, was bislang zum Glück nur einmal passiert ist, sondern locken offenbar auch Diebe an.

Deshalb sind die Gläser mit nicht entfernbaren Warensicherungen versehen. Das ist auch im oben verlinkten Beitrag mit dem zerbrochenen Glas zu erkennen.

Bekanntlich sammeln wir das Altglas, das hier im Rahmen unserer Leergutannahme anfällt, seit ein paar Jahren getrennt und führen es dem Glasrecycling zu. Spätestens alle zwei Wochen ist der Behälter voll und wir nehmen ihn mit nach Hause und stellen ihn für die wöchentliche Abfuhr bei uns an die Straße.

Nun lag im Altglas hier im Lager ein solches Erdbeer-Glas. Ines und ich freuten uns, dass jemand dieses wertige Glas offenbar für bepfandet oder vielleicht auch einfach nur zurückbringenswert gehalten hat. Wir haben es dann mit dem restlichen Altglas mitgenommen und bei uns für den privaten Gebrauch durch die Spülmaschine gejagt.

Am nächsten Tag erfuhr ich von einer Kollegin die Wahrheit:

Das Glas hatte kein guter Kunde wieder mitgebracht. Das Glas hat ein schlechter Kunde im Laden geöffnet, den Inhalt in eine mitgebrachte Tasche umgefüllt (mutmaßlich, gegessen wird die Menge niemand so schnell haben) und das Glas dann dort einfach im Laden stehen gelassen. Kurz: Der Inhalt wurde geklaut.

Die Videoaufzeichnung half leider auch nicht weiter.

Ein weiterer Eintrag, den ich unter "kaum zu fassen" verbuche …

Nanu, keine bestellbaren Ventilatoren?

Im heißen Sommer waren plötzlich keine Ventilatoren mehr lieferbar. Kein Wunder, vermutlich waren sie in sämtlichen Edeka-Märkten ausverkauft und unser Großlager in der Folge komplett leer.

Nachschub haben wir bis jetzt nicht bekommen und soeben staunte ich, als ich unseren digitalen Bestellunterlagen nachgesehen habe – Ventilatoren aller Art sind komplett ausgelistet.

Das ist so nun erst einmal schade. Ich hatte nämlich die Idee, davon eine größere Menge zu bestellen und einzulagern (wozu hat man denn den Lagerplatz in dieser "Halle") und mir nächsten Sommer eine goldene Nase damit zu verdienen.

Aber der Gedanke ist ja nicht vom Tisch und ich werde regelmäßig reingucken, ob da wieder Ventilatoren zu bekommen sind. :-)

SPAR-Markt in Masvingo / Simbabwe

In Masvingo, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Simbabwe, hatte Nikolai diesen SPAR-Markt entdeckt.

Über die Größe und genaue Lage kann ich leider nichts sagen, Straßenguck gibt es dort ebenfalls nicht, da ist die Recherche dann schon etwas mühsamer …

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Sonnenuntergang mit interessanten Wolken

Ein Grund, warum wir so gerne mit dem Rad zur Arbeit fahren: Man sieht nicht nur interessante Naturphänomene, man kann auch viel leichter mal eben anhalten und ein Foto knipsen. Das ist auf der Autobahn oder Bundesstraße nicht einfach möglich.

Der tatsächliche Eindruck ist auf Fotos sowieso fast nie festzuhalten. So oft schon haben Ines und ich auf dem Weg zur Arbeit mit den Worten "das brauchst nicht zu fotografieren, das wird so auf einem Foto nicht rüberkommen" unseren Weg fortgesetzt, ohne anzuhalten und die Kamera zu zücken.

Aber hier musste es einfach mal sein:


Nicht für Nichtraucher

Post von Philip Morris: ein Infoflyer zum Thema Jugendschutz. Darin findet sich unter anderem der Hinweis, dass die eigenen Produkte ausschließlich für erwachsene Konsumenten bestimmt seien, „die bereits rauchen oder andere Tabak- und Nikotinprodukte nutzen“:


Der erste Teil ist klar. Keine Zigaretten an Minderjährige. Dafür gibt es Altersgrenzen, Ausweise und eindeutige gesetzliche Vorgaben.

Aber der zweite Teil ist interessant. Kurz: Nicht für Nichtraucher.

Nun haben wir an der Kasse allerdings gewisse Schwierigkeiten, diese Voraussetzung zu überprüfen. Ein hypothetisches Gespräch an der Kasse stelle ich mir so vor:

"Eine Schachtel Marlboro Gold, bitte."

"Sind Sie Raucher?"

"Nein."

"Dann kann ich Ihnen die leider nicht verkaufen."

"Aber ich wollte doch gerade damit anfangen."

"Genau das scheint nicht vorgesehen zu sein."
Natürlich ist der Satz keine gesetzliche Verkaufsbeschränkung. Philip Morris beschreibt damit vielmehr die Zielgruppe seiner Produkte und möchte ausdrücklich nicht den Eindruck vermitteln, Nichtraucher zum Einstieg in den Nikotinkonsum bewegen zu wollen.

Für mich hier bleibt das trotzdem eine hübsche, theoretische Frage: Das Alter eines Kunden können wir im Zweifel anhand seines Personalausweises überprüfen. Aber wie weist man nach, dass man bereits raucht?

Raucherpass? Nikotinführerschein? Zwei Zeugen und eine angebrochene Schachtel aus der Jackentasche? Urintest im Lager? Wangenabstrich vor dem Leergutautomaten? Mal eben an der Kasse 'ne Locke abzwicken und auswerten? Das hat alles irgendwie nichts und daher beschränken wir uns bis dahin wohl weiterhin auf die klassische Alterskontrolle.

Umgang mit Ladendieben in Marseille

Blogleser Jakob hat mir ein paar Fotos aus einem Carrefour-Markt in Marseille geschickt. Ob nun generell oder nur bei vereinzelten, besonders renitenten Ladendieben, kann ich nicht sagen – aber sie hängen dort die Bilder von Ladendieben (unkenntlich gemacht) "bei der Arbeit" aus und weisen teilweise auch darauf hin, dass es dieses oder jenes Produkt derzeit nicht mehr gibt, weil der Typ vom Foto es wiederholt gestohlen hat.

Vielen Dank für die Bilder.

Da schwingt schon ein gewisser Frust bei den Mitarbeitern in dem Laden mit.

Wir unterhalten uns auch viel mit Kunden und erzählen auch immer sehr direkt, warum wir vereinzelte Produkte nicht mehr im Sortiment haben. Wenn wir dann sagen, dass es immer geklaut wurde und einfach keinen Spaß mehr gemacht hat, waren die Reaktionen bislang erstaunlicherweise immer sehr verständnisvoll.


Verwirrte Spammer

Fundstücke im Spam-Verzeichnis, netterweise direkt untereinander:

(MAL WIEEEEEEEEDER)

Da weiß ich auch nicht weiter – soll meine Facebook-Seite jetzt wegen illegaler Inhalte gesperrt werden oder bekomme ich doch eine Auszeichnung, weil die Seite so toll ist? :-P


Mal wieder zwei neue Plomben für den NA

Und wieder einmal sind zwei Plomben von der Abschlaghaube unseres Notausgangs draufgegangen. Diesmal hat niemand einen Rollcontainer mit Schwung gegen die Haube gefahren und es ist auch kein Karton darauf gefallen. Nein, ein kleines Mädchen war wohl neugierig und hat zu kräftig an der Haube gezogen, woraufhin die beiden Plomben bestimmungsgemäß abgerissen sind.

Die Idee mit dem hier erwähnten Schutzbügel habe ich noch nicht in Angriff genommen, aber in so einer Situation hätte der Schutz vermutlich auch nicht geholfen.


Scannerkunst 06

Teil sechs: Die "Fusion"-Erdnusspackungen von Ültje passen aufgrund ihrer Gestaltung ganz hervorragend zu dem schwarzen Hintergrund. Das sieht so aus, als müsse das so sein:


Narrenfreiheit auf zwei Rädern?

Sehe ich das eigentlich richtig, dass man auf E-Scootern hochoffiziell zu zwei fahren und unabhängig vom Rechtsfahrgebot auch auf einer beliebigen Straßenseite fahren darf?

Diese Verstöße sehe ich so dermaßen oft, dass ich langsam glaube, das ich da noch veraltete Regeln zur Nutzung dieser Fahrzeuge im Kopf habe.

Fast schon antike Grillpfannen

Meine Mutter hat im Abstellraum noch ein Paket alte Grillpfannen gefunden. Als Produkt sind sie ganz unspektakulär und grundsätzlich heute noch zu bekommen.

Alte Erinnerungen weckte die Preisauszeichnung auf den Dingern, möglicherweise habe ich selber … Äh, nein, dazu unten mehr. Also noch einmal: Alte Erinnerungen weckte die Preisauszeichnungen auf den Dingern. Die alten "Comet"-Schilder habe ich in der Zeit vor meiner Ausbildung (und auch während meiner Ausbildung) zehntausendfach auf Artikel geklebt. Ich kann sogar noch sagen, was die drei Ziffern vor dem Preis bedeuteten: Kalenderwoche und Jahr, in diesem Fall also KW 25 im Jahr 1993.
Hier in der Gastfeldstraße hatten wir im ersten Dreivierteljahr auch noch alles auszeichnet, aber ich bin wirklich froh, dass wir schon so früh auf Scannerkassen umgestiegen waren – die erleichtern einem die Arbeit sehr.

Ich hatte beim Schreiben des Textes die Idee im Kopf, dass ich die Grillpfannen im Rahmen meiner Arbeit selber ausgezeichnet haben könnte. Aber, nein, ganz sicher habe ich das nicht gemacht. ICH hätte das Preisetikett nämlich mit ziemlicher Sicherheit andersherum aufgeklebt – nämlich so, dass Preis und Packungsaufschrift gleichzeitig richtig herum stehen und man nicht erst den Kopf um 180 Grad drehen muss. Ein Indiz für meine Unschuld nach drei Jahrzehnten. :-)


Die verkackte Containerleerung

Der große Container auf dem Hof für die entwerteten Gebinde aus unserem Leergutautomaten wird voller und voller. Da wir die Wanne nicht mehr ausschütten können, weil der Berg auf dem Container dafür inzwischen zu hoch geworden ist, arbeiten wir seit gestern mit Säcken.

Eigentlich hätte der Behälter auch am Mittwoch schon ausgeleert werden sollen. Wir hatten an der Straße alles mit unseren Leitkegeln abgesperrt und auch mein Anhänger stand auf dem perfekten Platz schräg gegenüber von unserer Einfahrt. Als 13 Uhr verstrich, hatte ich schon so eine böse Ahnung, denn irgendwann kommen die Fahrer mit ihrer Lenkzeit in Konflikt. Es kam dann auch niemand mehr.
Dann sollte eigentlich schließlich gestern ein LKW kommen, aber auch das hat nicht geklappt.

Da wir hier nicht tagelang die ganzen Parkplätze blockieren können (und wollen) haben wir gestern alles wieder eingesammelt und nur den Hänger stehengelassen. Der steht auf dem wichtigsten Platz und auch wenn es eng wird, kann der LKW diese Fläche dann zum Einschwenken verwenden.

Vorhin kam tatsächlich ein Fahrer hier an und versuchte auch sein Glück, aber irgendjemand hat unseren Anhänger ein paar Meter nach hinten geschoben und sein Auto auf den Platz gestellt. Tolle Aktion – nicht! Der LKW kam nicht auf den Hof, wir haben für nächste Woche Donnerstag einen neuen Termin und bis dahin werden wir nun weiter mit den Säcken arbeiten.

Ich glaube, ich werde noch einmal versuchen, ein temporäres Halteverbot für den Bereich rund um unsere Einfahrt durchzubekommen. Es würde ja schon sowas reichen wie "Mittwochs von 9-12 Uhr", mehr brauchen wir doch gar nicht. Es kann doch nicht sein, dass man da so hängengelassen wird – wir spielen hier ja schließlich auch eine wichtige Rolle in der Nachbarschaft und dazu gehört nun auch, dass Leute ihr Leergut hier abgeben können und dass wir das Zeug hinterher auch wieder loswerden müssen.


Die erste gedruckte Ersatzarmlehne

Die erste Ersatz-Armlehne für den zweiten Bürostuhl hier in meinem Büro ist nun fertig. Wenig überraschend ist, dass sie genauso aussieht, wie in der 3D-Darstellung.

Stellen wir fest: TPU braucht länger (rund 12 Stunden für dieses Teil) und ist nicht ganz einfach zu verarbeiten. Durch die Flexibilität verhält sich das Filament wie ein Gummiband. Dadurch, dass es gedehnt und gestaucht werden kann, bekommt dieses Material in den normalen Transportsystemen des Druckers eine ganz eigene Dynamik und kann hinter und zwischen die Rollen und Walzen flutschen. Mit einem Trick hat es dann beim zweiten Anlauf geklappt: Dem Filament-Transportsystem keinen Widerstand bieten. Am besten das Material von oben zuführen und immer ein paar Meter schon von der Rolle abwickeln und in großen Schlaufen zwischenlagern. Das führte in der Folge zu einer Art "betreutes Drucken", hat aber dafür auch problemlos funktioniert.

Am Wochenende werde ich die zweite Lehne herstellen und dann bauen Ines und ich nächste Woche den Stuhl hier um. Davon wird es natürlich auch Fotos oder auch Bewegtbilder geben.

Ob es die Lehnen wirklich als Ersatzteil gegeben hätte, weiß ich nicht. Selbst wenn, wären sie vermutlich günstiger gewesen, als das Filament, die Arbeitszeit für die Erstellung der 3D-Datei und den Aufwand (Zeit/Strom) für den Druck. Aber man kann und sollte nicht alles immer nur nach reinen Kosten und Nutzen abwägen. Der Spaßfaktor muss immer mit dabei sein und sowas mal vollständig selber herzustellen ist schon extrem geil.